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Stöhr-Spedition jetzt ILN-Systempartner

Die Stöhr-Spedition ist jetzt Mitglied im International Logistic Network (ILN).

Nürnberger Logistik-Gruppe betreibt Regional-HUB für Nordbayern

Die Stöhr-Spedition hat einen neuen Kooperationspartner: Seit dem Frühjahr 2017 ist die Logistik-Gruppe Mitglied im International Logistic Network (ILN) mit Sitz in Sinzig. Das Nürnberger Unternehmen hat einerseits als Depotpartner für ILN die Verteilung und Einspeisung von Sammelgut übernommen und betreibt zusätzlich für die Stückgutkooperation in Nordbayern auch einen Umschlag-HUB, einen sogenannten Transshipment-Point (TSP).

Von dem Regionalumschlaglager mit europaweiter Gateway-Funktion mit 1.500 Quadratmeter Fläche und 13 Rampen starten mehr als 20 Linien pro Nacht, zum Beispiel täglich nach Prag, Wien, Pinsdorf bei Salzburg, in die Balkan-Staaten oder bis nach Griechenland. Stöhr stellt dafür das komplette Lagerpersonal und das nötige Equipment, wie zum Beispiel fünf Elektro-Stapler.

„Die neue Partnerschaft ist für uns die optimale Ergänzung zu unserem bisherigen Geschäft“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter Uwe Stöhr. So bietet die Kooperation auch vertrieblich neue Perspektiven: „Wir können auch spät noch Sendungen einspeisen und den Kunden gewährleisten, dass diese am nächsten Tag zum Beispiel in Lyon zugestellt werden“, ergänzt der geschäftsführende Gesellschafter Oliver Stöhr. Dadurch soll auch das internationale Geschäft vor allem ins EU-Ausland und speziell nach Süd-Ost-Europa und Frankreich weiter ausgebaut werden: „Wir wollen mit den neuen Partnern die Möglichkeiten nutzen, die Nürnberg als Logistik-Drehkreuz bietet,“ erklären die beiden Brüder.

Im ILN sind mehr als 210 Stückgutspeditionen und 24 regionale Bündelungsplätze engmaschig miteinander vernetzt. Tägliche Direktverkehre zwischen allen 24 TSP garantieren dabei optimale Leistungen. Neben ihrer Funktion als regionale Bündelungsplätze dienen sie als Gateway für Stückgutverkehre nach und quer durch Europa in insgesamt 37 Empfangsländer.

Aus der Speditionskooperation CTL ist die Stöhr-Spedition dafür im Herbst 2016 ausgeschieden.