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Historie – Die Medienspezialisten

Die Spedition-Stöhr feiert ihr 65-jähriges Firmen-Jubiläum

NÜRNBERG – Medien waren für die Spedition-Stöhr GmbH & Co. KG schon immer ein großes Thema. Das 1950 von Lina Stöhr in Bayreuth als OHG gegründete Unternehmen transportierte anfangs vor allem Filmrollen von den Verleihlagern und den Filmstudios zu den Kinos und holte sie dort auch wieder ab. Mit vier Mitarbeitern, zwei Lkw und zwei Bussen betrieb die Gründerin, die während des Krieges bereits einen Versandhandel mit Textilien hatte, die Spedition von angemieteten Garagen aus. Ende des Jahrzehnts hatte das junge Unternehmen am Wohnsitz der Familie bereits eigene Büro- und Lagerräume in Bayreuth.

Mitte der 1960er Jahre, nach der Übernahme der Geschäftsführung durch Hans und Fritz Stöhr, die Söhne der Gründerin, kam mit der Auslieferung einer großen Sonntagszeitung das erste Presseerzeugnis dazu und schon kurze Zeit später übernahm die Stöhr-Spedition für weitere große Verlagsspeditionen die Auslieferung, Kommissionierung und Verteilung von Zeitschriften in Nordbayern. In dieser Zeit verlegte die Spedition wegen der verkehrsgünstigeren Lage auch den Hauptteil ihrer Geschäftstätigkeit nach Nürnberg.

Heute zählt das Unternehmen, das in der dritten Generation von Uwe und Oliver Stöhr geführt wird, zu den größten Medienspezialisten in Deutschland. Filme spielen dabei nur noch eine kleine Rolle, auch wenn die Spedition inzwischen bundesweit die Zentrallager und die nordbayerischen Kinos direkt anfährt. Dafür liefert Stöhr jetzt auch Süßwaren und Werbemittel an die Lichtspiel­häuser. Manche Kinos bekommen wöchentlich bis zu zehn Paletten mit verschiedenen Waren von Stöhr.

Der Schwerpunkt liegt heute auf dem Transport von bedrucktem und unbedrucktem Papier. Kunden sind viele Druckereien und große Verlagshäuser. Die Spedition holt dabei die Zeitschriften und Beilagen nicht nur bei den Druckereien ab und liefert sie bundesweit an Verteillager, sondern lagert, kommissioniert, bündelt, etikettiert, verpackt die Hefte oder schweißt sie bei Bedarf ein. Die Stöhr-Mitarbeiter sind bei den Kunden oft fest in die logistischen Prozesse eingebunden und arbeiten sogar zum Teil vor Ort.

Das 1999 gegründete Tochter-Unternehmen Select Service Stöhr übernimmt dabei die Weiterverarbeitung von Druckerzeugnissen und anderen Gütern mit weit über 400 „helfenden Händen“ am Hauptsitz Nürnberg sowie in der Niederlassung in Bayreuth.

Im Mai 2009 hat die Unternehmensgruppe ein neues Kapitel in der Firmengeschichte aufgeschlagen: Mit dem Umzug in den Nürnberger Süden stehen der Spedition und ihrer Tochter jetzt etwa 23.000 Quadratmeter Lager und Kommissionierungsfläche in Langwasser sowie weitere circa 2.000 Quadratmeter in Bayreuth zur Verfügung.

Damit sind die Voraussetzungen für weitere Expansion geschaffen. In den vergangenen Jahren ist die Stöhr-Spedition GmbH & Co. KG mit ihren Standorten in Nürnberg und Bayreuth bereits stark gewachsen: Mit gut 200 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen 2014 einen Umsatz von etwa 24,2 Mio. €. Gut 70 Fahrzeuge umfasst nun der Fuhrpark der Firma, vom 40-Tonner-Lkw mit Hebebühne bis zum Kleinbus.

Großen Wert legt das Unternehmen auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. In der Spedition lernen derzeit 20 Auszubildende in den in den Berufen Fachkraft für Lagerlogistik, Berufskraftfahrer, Kaufmann für Speditions- und Logistikdienstleistung sowie erstmals auch Kaufmann für Büromanagement.

Im Jahr 2013 hat die Stöhr-Gruppe weiteren Zuwachs bekommen: Das Familien-Unternehmen hat seine Aktivitäten im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert. Die Personal Service Stöhr OHG mit Sitz im Bayreuth startete zunächst mit fünf festen Mitarbeitern, Ende 2013 hat das neue Unternehmen die Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung erhalten.

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